Folding@home: Überschüssige Rechnerkapazitäten der Wissenschaft spenden

Mit der immer stärkeren Verbreitung des Covid-19 werden Chancen der Digitalisierung auf ganz unterschiedlichen Ebenen deutlich: Home-Office und digitale Konferenzen lassen beispielsweise den Kontakt in engen Büroräumen vermeiden. Mit Hilfe von Deep Learning werden außerdem derzeit die Proteinstrukturen des Covid-19 untersucht, um Impfstoffe und Medikamente zu entwickeln, oder Daten visualisiert, um festzustellen wo viele Infektionsfälle auftreten und wie sich verbreiten.

Ein weiteres interessantes Beispiel ist das Projekt Folding@home der Stanford University. Wissenschaftler*innen möchten untersuchen, wie sich das Virus Covid-19 mit einem Protein an die Lungen der Infizierten anheftet. Dazu werden Computersimulationen verwendet, um mögliche Faltungen der Eiweiße des Virus zu bestimmen. Die mithilfe von Folding@home gewonnenen Informationen sollen dabei helfen, Medikamente gegen das Virus zu entwickeln. Jedoch benötigen die Simulationen sehr hohe Rechenkapazitäten. Dabei können alle helfen! Um den Wissenschaftler*innen die eigene (ungenutzte) Rechnerleistung zu spenden, können Sie die Folding@home-Software herunterladen und installieren. Nähere Infos zum Projekt und zur Software finden Sie hier 

Weiterführende Links:

https://www.zeit.de/arbeit/2020-03/homeoffice-coronavirus-videokonferenzen-arbeitnehmer-epidemie/komplettansicht

https://www.zeit.de/digital/internet/2020-03/covid-19-kuenstliche-intelligenz-coronavirus-diagnose-technik/komplettansicht#coronavirus-2019-ncov-china-info-3-tab

https://fsi.stanford.edu/news/how-taiwan-used-big-data-transparency-central-command-protect-its-people-coronavirus?fbclid=IwAR3mMpHf72xJKNJo8YP2UIKltbtY00KhyDmvoLmqex5vptHfmI8RTh2KRUI

Bildquelle: Wikipedia

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