Gemeinsam nachdenken über mehr Kollaboration

Corona hat es deutlich gemacht: Bürgerbeteiligung kann und muss auch digital stattfinden. Das StadtLABOR hat in Soest dabei eine besondere Rolle. Hier geht es nicht darum, zu einzelnen Projekten seine Meinung zu sagen. Stattdessen ist das StadtLABOR ein Ort für den kontinuierlichen Austausch zwischen Stadtverwaltung und den Soester:innen. Und das funktioniert sowohl analog als auch digital:  so kann man das virtuelle StadtLABOR zu jeder Tages- und Nachtzeit besuchen und Kritik, Ideen und Anregungen dort hinterlassen. Diesen Ansatz finden auch andere Kommunen interessant. Deshalb war das StadtLABOR Ende Februar beim Festival lala.ruhr eingeladen. Am 26. und 27. Februar trafen sich Stadtmacher:innen, Landschaftsgestalter:innen, Planer:innen, Aktivist:innen und Wissenschaftler:innen online, um gemeinsame Visionen für Natur, Landschaft und Grüne Infrastruktur im Ruhrgebiet zu diskutieren und zu gestalten.

Weil diese Landschaft der Zukunft aber nicht nur von Expert:innen ausgedacht und dann umgesetzt werden soll, wurde während des Festivals intensiv darüber nachgedacht, wie Bürger:innen nicht nur mitdenken, sondern auch tatsächlich mitmachen können. Kollaborativ und ko-kreativ: das sind die Zauberworte, mit denen beschrieben wird, dass die Stadt der Zukunft von vielen gestaltet wird. In der Zusammenarbeit (Kollaboration), aber auch in der gemeinsamen Entwicklung (Ko-Kreation) von Projekten. Solche neuen Arbeitsformen brauchen einen Platz zum Üben. In Soest ist das das StadtLABOR, das sich genau um solche intensiven Formen der Zusammenarbeit bemüht.

Bildquelle: lala.ruhr Festival

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