„Leons Identität“ – Ein Aufklärungsspiel zu Rechtsextremismus

„Leons Identität“ ist ein Computerspiel, das von einem verschwundenen Jungen namens Leon handelt. Das Spiel soll dazu dienen die Medienkompetenz von Jugendlichen zu stärken. Die Spieler*innen können lernen Rechtsextremismus zu erkennen und wie sie mit Personen in ihrem Umfeld umgehen können, die rechtsextremes Verhalten an den Tag legen. Das Spiel kann in Schulen oder auch in Jugendzentren als einfaches Tool für Kinder und Jugendliche als Sensibilisierung zum Thema Rechtsextremismus eingesetzt werden.

In „Leons Identität“ spielt man den 15-jährigen Jonas, der sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Bruder Leon begibt und aus der Ego-Perspektive Leons Zimmer durchsucht. Dabei bedauert er Leons Abdriften in die rechtsextreme Szene. Nach und nach erfährt er, was mit Leon passiert ist: Nach dem Streit mit seinen Freunden Lina und Elyas ist Leon in die rechte Szene gerutscht und schließt sich der Atavistischen Aktion, einer fiktiven rechtsextremen Gruppe, an. Mithilfe der Auswertung von verschiedenen Hinweisen und Spuren in Leons Zimmer, versucht Jonas seinen Bruder in einem Telefonat zu überzeugen aus der rechten Szene auszusteigen. 

Das Spiel greift existierende rechtspopulistische Medien auf und erläutert diese näher. Die Gefühle und Gedanken der Spielfiguren sind gut nachvollziehbar. „Leons Identität“ ist daher es ein guter Mix zwischen aufklärenden Inhalten und spielerischen Elementen.

Das Spiel wurde vom Ministerium des Inneren des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt. Freigegeben ist das Spiel ab Zwölf Jahren. Herunterladen kann man es zur Zeit kostenlos auf Windows, es soll aber auch für Linux und MacOS sowie Varianten für mobile Endgeräte erscheinen.

 Hier geht’s zum Spiel: https://leon.nrw.de/

Ein Beitrag von von unserem Praktikanten Tom Seiger

Bildquelle: Ministerium des Inneren des Landes Nordrhein-Westfalen

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