Public Money? Public Code!

Im Zuge der Digitalprojekte, mit denen die Stadt Soest den Digitalen Wandel positiv gestaltet, kommt immer wieder die Frage auf: wem gehört eigentlich die Software, die für die Projekte entwickelt wird? Den IT-Dienstleistern? Der Stadt Soest? Folgt man der Argumentation der FSFE, der Free Software Foundation Europe, dann gehört diese Software allen. Der international tätige gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin setzt sich für das Prinzip der freien Software ein und bietet Information, Beratung, Unterstützung rund um das Thema. Freie Software (Open Source) meint, dass diese als offener Code allen Menschen zur Verfügung steht, und jeder das Recht hat, Programme ohne Lizenzgebühren für eigene Anwendungen oder zur Weiterentwicklung, zu nutzen. Die so geschaffene Transparenz kann, so die FSFE, dazu beitragen Grundrechte wie Redefreiheit und Pressefreiheit zu fördern.

Die FSFE betreibt zur Unterstützung ihrer Ziele auch die Kampagne Public Money? Public Code!, die dafür plädiert, dass Software, die durch Steuergelder finanziert wurde, grundsätzlich als freie Software veröffentlicht werden muss. Das betrifft natürlich auch Förderprojekte, wie die Digitale Modellkommune oder das Programm Smart Cities made in Germany. In beiden Projekten hat sich die Stadt Soest bereits dem Prinzip Open Data verpflichtet. Das Prinzip Free Software werden wir jetzt auch diskutieren. 170 zivilgesellschaftliche Organisationen und 26.000 Privatpersonen haben die Kampagne europaweit schon durch eine Unterschrift unterstützt.

Mehr Infos unter: https://fsfe.org/campaigns/publiccode/index.de.html

 

Bildquelle: Unsplash/Chris Ried

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