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Bildquelle: stadtLABOR Soest

Gartengassen in Soest – und warum es anders kam als geplant

Erstellt am: 30.04.2026

Die Idee: Grün statt grau. Vielleicht erinnert ihr euch: Mit dem Projekt „Soester Gartengassen“ wollte die Stadt Soest einige ausgewählte Gassen – darunter die Mariengasse, Corduanergasse oder die Wildemannsgasse – in kleine grüne Oasen verwandeln. Geplant war eine üppige Bepflanzung mit Stauden, Blumen und Kletterpflanzen, die nicht nur schön aussieht, sondern auch für ein besseres Stadtklima sorgt.

Entstanden aus dem Klimaforum

Die Projektidee entstand im Rahmen des Klimaforums, bei dem sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger für mehr Stadtgrün ausgesprochen und erste Ansätze mitentwickelt haben.

Warum der Plan angepasst werden musste

Im weiteren Verlauf der Planungen zeigte sich jedoch, dass die Umsetzung unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht in der ursprünglich vorgesehenen Form realisierbar ist. Der Umfang des Projekts musste bereits angepasst werden, sodass zuletzt nur noch kleinere, punktuelle Begrünungsmaßnahmen möglich gewesen wären. Damit hätte sich das Vorhaben deutlich von der ursprünglichen Idee zusammenhängender, intensiv begrünter Gartengassen entfernt.

Darüber hinaus haben sich weitere Aspekte ergeben, die bei der Gesamtbewertung berücksichtigt werden mussten. Hierzu zählen unter anderem die notwendige langfristige Pflege der geplanten Begrünung, organisatorische Abstimmungsprozesse sowie zeitliche Rahmenbedingungen im Hinblick auf Fördermöglichkeiten.

Die Entscheidung des Projektteams

Nach sorgfältiger Prüfung aller Faktoren ist das Projektteam daher zu dem Ergebnis gekommen, das Projekt „Soester Gartengassen“ in der bisherigen Form nicht weiterzuverfolgen.

Unabhängig davon bleibt das Ziel, mehr Grün in die Stadt zu bringen und die Aufenthaltsqualität sowie das innerstädtische Klima nachhaltig zu verbessern, weiterhin ein wichtiges Anliegen der Stadt Soest.