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Kinder schauen einem Kind zu der eine VR-Brille trägt

Bildquelle: stadtLABOR Soest

  • Kinder schauen einem Kind zu der eine VR-Brille trägt

Die Stadt aus Pappe

Erstellt am: 27.08.2026

Wir durften auch dieses Jahr wieder bei der Pappstadt dabei sein und uns im Brückenschlag zwischen digitalem Ausprobieren und analogem Basteln versuchen – mit tatkräftiger Unterstützung der Kinder vor Ort. Ein Rückblick.

Zwischen Heißklebepistole, KI-Tools und jeder Menge Pappe ging es hoch her: In drei Workshops haben wir Kleingruppen im Ferienprogramm Pappstadt begleitet. Dabei haben wir ferne Länder mit der VR-Brille erkundet, Postkarten mit KI erstellt und einen interaktiven Stadtplan gebastelt.

Mini-Reisen durch die ganze Welt

Mal eben aus der Pappstadt in eine Achterbahn steigen oder Restaurants in Tokyo auschecken? Das und viele weitere verrückte Kurz-Trips waren möglich: Passend zum Motto der Pappstadt „Ab in den Urlaub“ konnten die Kinder mit der VR-Brille direkt vom Liegestuhl aus auf virtuelle Entdeckungstour gehen. Sie erkundeten magische Dschungelwelten, flogen schwerelos mit einer Rakete durchs Weltall oder erklommen den Himalaya. Bei den virtuellen Reisen war (fast) alles möglich – und das ganz ohne Kofferpacken.

Liebe Oma, viele Grüße aus der Tiefsee!

Wo würdest du gerne Urlaub machen – und wem würdest du von dort eine Postkarte schicken? Die gute alte Postkarte erhielt ein kreatives Update mit KI. Auf kleine A6-Pappkarten zauberten die Kinder mit Hilfe von KI ihre ganz eigenen Urlaubsmotive: von hoppelnden Kängurus in Australien über galoppierende Wildpferde am Strand bis hin zu mutigen Comic-Helden. Auch die Rückseite wurde kreativ gestaltet: Mit Unterstützung von KI entstanden bunte Urlaubstexte für Oma, Papa oder die beste Freundin. Am Ende hielten alle ihre ganz persönlichen Postkarten in den Händen – und konnten sie stolz mit nach Hause nehmen.

Kleine Pappstadt ganz groß

Wie hilft man eigentlich Besucherinnen und Besuchern dabei, sich in der Pappstadt zu orientieren? Wir fanden, ein interaktiver Stadtplan könnte dabei helfen, und so haben wir uns mit zwei Kleingruppen daran gemacht, einen vielsagenden Plan zu basteln – im wahrsten Sinne des Wortes. Den Anfang machen die Gebäude, im Handumdrehen waren die bekannten Pappstadtbauten wie der Dome, der große Lesebaum und das Stadttor als Miniatur nachgebaut und auf dem Plan platziert.

Dann ging es an den interaktiven Teil: Die Gebäude sprechen lassen. Dazu haben die Kinder Sprachaufnahmen aufgezeichnet, einen Mini-Computer programmiert und mit Kupferband und Krokodilklemmen den Stadtplan verkabelt, sodass die Gebäude von selbst sprechen, wenn man sie antippt. Das sorgte nicht nur bei den Eltern für große Augen. Und Ohren.

Die Pappstadt ist ein Ferienprogramm, dass jährlich von der AG Jungendarbeit angeboten wird. Hier gehts zu unserem Rückblick vom letzten Jahr.