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Porträtfoto von Juliane Rogge

Bildquelle: stadtLABOR Soest

„Die Erfahrung vor Ort ist unersetzlich.” – Soester Gesichter

Erstellt am: 27.11.2025

Digitalisierung hat viele Gesichter – Soest auch. In unserer Reihe „Soester Gesichter“ sprechen wir mit Personen, die in Soest leben oder arbeiten und erfahren, was aktuelle Themen und der digitale Wandel mit ihrem (Berufs-)Leben machen. Wir haben uns mit Juliane Rogge unterhalten, die als Kuratorin für die Stiftung Konzeptuelle Kunst arbeitet und im Raum Schroth im Museum Wilhelm Morgner eigene Ausstellungen realisiert.

Hallo Juliane, ich freue mich, dass du da bist. Magst du dich kurz vorstellen.

Ich bin Juliane Rogge und arbeite als Kuratorin für die Stiftung Konzeptuelle Kunst, die im Raum Schroth im Museum Wilhelm Morgner eigene Ausstellungen realisiert.

Dafür konzipiere ich das Ausstellungsprogramm, organisiere alles, was mit den Ausstellungen zusammenhängt. Die Transporte, den Aufbau, aber auch die Vermittlung und Öffentlichkeitsarbeit zu den Ausstellungen. Ich betreue ebenfalls die Sammlung Schroth, aus der die Stiftung Konzeptuelle Kunst hervorgegangen ist.

Carl-Jürgen Schroth, der seit den achtziger Jahren eine große Kunstsammlung aufbaut, hat nach einer Möglichkeit gesucht, diese Sammlung auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und hat dann mit der Stadt Soest vereinbart, das „Morgnerhaus“ gemeinsam zu sanieren. Von 2014-2016 ist es dann ja umgebaut worden und hat im Mai 2016 als Museum Wilhelm Morgner mit Raum Schroth wieder eröffnet.

Die Sammlung Schroth umfasst mittlerweile grob 700 Kunstwerke und ich sorge, wo es nötig ist, für Restaurierung, für eine gute Lagerung und Inventarisierung. Zu meiner Arbeit zählt auch die Museumspädagogik denn zu jeder Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen, Konzerten und immer auch ein Programm für Kinder und Familien sowie Schulklassen.

Wie bist du zu deinem Job bei der Stiftung Konzeptuelle Kunst gekommen?

Ich habe in Münster, Wien und Rom Kunstgeschichte und Archäologie studiert und wenn man mit diesem Studium beginnt, dann weiß man schon vorab oder merkt dann ganz schnell, dass man keine so guten beruflichen Aussichten hat. Es gibt einfach nicht viele Stellen in diesem Bereich, schon gar nicht für Archäologinnen. Darum habe ich meinen Master in der Kunstgeschichte gemacht und habe 2014 nach meinem Abschluss angefangen freiberuflich als Kunsthistorikerin in Münster zu arbeiten.

2015 zog es mich mit meinem Mann nach Soest und hier traf ich Carl-Jürgen Schroth bei der Wiedereröffnung des Museum Wilhelm Morgner wieder, den ich aus einem vorangegangenen Praktikum schon kannte. Ich wusste aber nicht, dass er plant, in Soest seinen eigenen Ausstellungsraum zu eröffnen und das war ein ganz schöner Zufall, dass sich unsere Wege so wieder kreuzten. Unser erstes gemeinsames Projekt, welches ich als Freiberuflerin für ihn gemacht habe, war die Kuration einer Jubiläumsausstellung zu seinem 70. Geburtstag, verbunden mit einem erstmals veröffentlichten Sammlungskatalog der Sammlung Schroth. Seit 2021 bin ich fest bei der Stiftung Konzeptuelle Kunst angestellt.

Unser Kernthema hier im stadtLABOR ist der digitale Wandel. Sind die Digitalisierung und die damit einhergehenden Veränderungen in deinem Berufsfeld spürbar?

Auch in meinem Job erleichtert die Digitalisierung natürlich einiges, das sind beispielsweise die internen Abläufe, wie wir im Büro zusammenarbeiten. Wir arbeiten auf einem eigenen Server, so dass alle auf die notwendigen Dateien zugreifen können, auch aus dem Home Office heraus. Das ist eine große Erleichterung für‘s Team. Wir sind schon vor vielen Jahren dazu übergegangen, die Öffentlichkeitsarbeit für unsere Ausstellungen auch zum großen Teil digital zu machen, d. h. Einladungen zu unseren Ausstellungen oder unser Newsletter werden nur noch per E-Mail verschickt, einerseits um die Umwelt zu schonen, aber auch um Kosten zu sparen und schneller und flexibler handeln zu können. Unser Ideal ist es das Büro papierlos zu halten und auf alle Daten digital zugreifen zu können. Ganz selbstverständlich für uns ist die Kommunikation über E-Mail und das erleichtert natürlich die Konzeption und Organisation einer Ausstellung, auch im internationalen Umfeld. Wir nutzen natürlich auch Social Media, um über Ausstellungen zu informieren. Wir sehen Social Media als ein Tool, was uns die Vernetzung mit anderen kulturellen Orten ermöglicht, aber gleichzeitig auch erlaubt unsere Inhalte an verschiedene Zielgruppen zu transportieren. Für mich ist Instagram beispielsweise auch ein Tool um mich auf dem Laufenden zu halten. Ich sehe ganz viel, was die anderen Häuser machen. Leider kann ich viel weniger Ausstellungen besuchen als ich möchte, bleibe mit Hilfe von Social Media aber trotzdem auf dem Laufenden und bekomme auch den Diskurs mit. Das ist sehr wertvoll und gleichzeitig muss man sich immer wieder bewusst machen – gerade im Kunstbereich – dass die Abbildung, die wir dann ja auch auf dem Bildschirm sehen, klein und oft auch nur in bestimmten Formaten, nur einen Bruchteil der Realität widerspiegelt. Ich denke, man merkt auch immer wieder, wenn man unsere Ausstellung dann vor Ort besucht, dass die Erfahrung vor Ort unersetzlich ist.

Ich glaube auch, dass die analoge Erfahrung gerade von bildender Kunst in Zukunft irgendwann noch wertvoller erscheinen wird, weil wir gerade Bilder immer nur noch digital sehen. Es gibt eben vieles an einem Bild, was digital nicht transportiert werden kann. Zum Beispiel Oberflächenstrukturen oder die Tiefe der Farbe oder eben auch die räumliche Wirkung. Und ich glaube, das ist einfach eine Stärke der Kunst. Und auch nicht nur der bildenden Kunst, sondern auch der Musik, zum Beispiel. Wenn sie live aufgeführt wird, das wird in Zukunft noch wertvoller erscheinen als Gegenpol zur digitalen Erfahrung. Viele haben ja diese Sorgen: Muss es irgendwann überhaupt noch Museen geben oder können wir nicht alles online abrufen? Aber diese Sorge habe ich gar nicht.

Wie nimmst du das ganze Thema Künstliche Intelligenz in deinem Bereich wahr?

Das ist eine sehr wichtige und interessante Frage! Also im Grunde ist es etwas, womit ich im Arbeitsallteig erstmal wenig zu tun habe. Also KI-generierte Bilder, zum Beispiel, spielen bei uns erstmal keine Rolle. Das ist was, was wir lediglich interessiert beobachten. Es gibt ja auch die spannende Frage, inwiefern ist ein KI-generiertes Bild überhaupt Kunst.

Ich schreibe alle meine Texte selber und nicht mithilfe von KI, aber es gibt manchmal eine spezielle Frage oder eine These, die ich habe, die ich mit einer Fachperson erörtern würde, die mir hier nicht zur Verfügung steht. Die kann ich aber dann z. B. mit ChatGPT diskutieren. Klar, man muss natürlich immer wissen, wo die Haken sind und vorsichtig sein und einfach selbst mitdenken, aber um neue Impulse zu bekommen oder einen Ersatz für einen Gesprächspartner zu haben, da liegt für mich persönlich ein gewisser Wert drin. Texte schreiben ist aber ein Kernteil meines Berufes, was ich auch sehr gerne mache. Und da habe ich auch einfach den Anspruch das selber zu machen. Auch wenn es mit KI deutlich schneller gehen würde und mich beispielsweise bei einem Social Media Beitrag nicht so viel Zeit kosten würde. Das ist aber natürlich sehr unterschiedlich von Mensch zu Mensch. Ich will mir das, was mir Freude bereitet, nicht nehmen lassen. Die KI könnte für mich gerne andere Dinge erledigen, die einfach abgearbeitet werden müssen, aber das was ich genieße, das will ich selber machen.

Das Thema mit den KI-generierten Bildern knüpft aber sehr schön an unsere Ausstellung an. Ich hatte dir ja schon erzählt, dass wir Werke von Vera Molnár zeigen. Und Vera Molnár ist im Dezember 2023 wenige Wochen vor ihrem 100. Geburtstag gestorben. Also sie ist sehr alt geworden, sie hat sehr viel miterlebt. Sie gilt wirklich als die Pionierin der digitalen Kunst. In den fünfziger Jahren hat sie angefangen das zu machen, was dann Computerkunst geworden ist – lange bevor sie einen Computer zur Verfügung hatte. Sie hat sich damals einfach überlegt, wie das wäre, wenn sie einen Computer hätte. Sie hat das ‚Machine Imaginaire‘ genannt. Und zwar, weil sie auf der Suche nach Bildern war, die ganz neu sind, quasi undenkbar. Sie hat sehr seriell gearbeitet, hat sich ein System vorgestellt und wie es wäre, das komplett durchzuarbeiten. Und zwar ganz, ganz streng betrachtet. Also ein System mit leichten Veränderungen, ähnlich wie ein Algorithmus das auch tun würde. Und das hat sie sich eben alles im Kopf überlegt und händisch ausgeführt. Das hat natürlich super lange gedauert. Aber sie wollte einfach diese Konsequenz des Computers haben. Und sie war eben auch auf der Suche nach der Möglichkeit Bilder hervorzubringen, die sie sich nicht vorstellen konnte. Also sie konnte sich zwar das System vorstellen und die Regeln, aber sie wusste ja nicht, was als Bild dabei rauskommt. Das ist ja einerseits eine Parallele zu KI-generierten Bildern, andererseits genau das Gegenteil. Wenn wir ein Bild mit KI generieren, haben wir ja eine sehr genaue Vorstellung, die umgesetzt werden soll. Wir wollen uns ja eigentlich nicht überraschen lassen. Wir sind dann ja auch unzufrieden, wenn die KI dann ein Bild generiert hat, was wir uns so nicht vorgestellt haben. Und Vera hat den Prompt reingegeben und sich überraschen lassen und geschaut was dabei herauskommt. Weil sie ja als Künstlerin und als Mensch in der Welt geprägt ist von ganz vielen Bildern, die sie kennt und die sie sieht, von all ihren visuellen Eindrücken und sie wollte eben darüber hinausgehen. Sie wollte was ganz, ganz Neues. 1968 hat sie sich dann an die Sorbonne gewandt, weil sie wusste, dass die ein Rechenzentrum haben. Also was heißt Rechenzentrum, die hatten einen Computer und der war auch noch riesig und sehr langsam. Und sie hatte dann da mit dem Verantwortlichen gesprochen und darum gebeten, diesen Computer als Künstlerin zu nutzen. Das hat niemand verstanden, aber sie haben ihr das erlaubt – wahrscheinlich aus Großzügigkeit und aus Neugier. Aber gerade in der Kunstwelt ist sie da auf ganz großes Unverständnis gestoßen. Weil damals auch schon die Frage im Raum stand: Ist es dann noch Kunst? Wo bleibt das Menschliche? Heutzutage ist das in Vera Molnárs Fall überhaupt keine Frage mehr. Aber ja, die Fortsetzung erleben wir jetzt mit KI-generierten Bildern und müssen uns diese Frage immer wieder stellen.

Wir haben auch in unserer Sammlung oder in unseren Ausstellungen wenig mit digitaler Kunst zu tun. Also jetzt mal abgesehen von Vera Molnár, von der wir teilweise Malereien auf Leinwand, teilweise Drucke, teilweise Handzeichnungen in unserem Museum zeigen. Denen sieht man nicht sofort an, dass sie digital erstellt wurden. Aber trotzdem sind es Computerkunstwerke – das kann man schon so sagen. Aber es gibt ja andere Orte, die sich sehr viel mit digitaler Kunst befassen. Zum Beispiel der Hartware MedienKunstVerein im Dortmunder U oder das ZKM in Karlsruhe. Wir haben andere Schwerpunkte. Aber im Museum Wilhelm Morgner, wo ja gerade die Finalistinnen und Finalisten des Morgnerpreises ausgestellt sind, hängen zum Beispiel auch Malereien, die Augmented Reality beinhalten, die man dann über das Handy betrachten kann und auf dem Bildschirm dann eben eine weitere digitale Ebene der Malereien sehen kann. Also wir kommen damit schon immer wieder in Berührung, ohne dass wir da einen Schwerpunkt haben.  

Was macht für dich denn eine lebenswerte oder liebenswerte Stadt aus?

Soest ist für mich generell eine sehr lebens- und liebenswerte Stadt. Wir sind ja auch aus dem Grund nach Soest gezogen, weil wir von außen das Bild hatten, es ist eine kleine, friedliche, schöne Stadt. Sie hat genau die richtige Größe. Für uns ist alles fußläufig oder mit dem Fahrrad erreichbar, was wir brauchen. Die Bildungseinrichtungen für die Kinder, mit viel Glück ja sogar mein Arbeitsplatz. Geschäfte, Apotheken, Ärzte, kulturelle Einrichtungen, Kinos – das ist ja hier alles vorhanden und erreichbar. Für eine Stadt dieser Größe haben wir auch so ein tolles kulturelles Angebot. Es ist alles da, was man braucht, was das Leben schön macht. Es ist auch genau das Analoge – dass wir aus dem Haus gehen, dass wir Leute treffen, die wir kennen oder die wir dann kennen lernen. Also wirklich diese Begegnung im Stadtraum. Und das funktioniert in Soest so gut, weil es hier noch eine funktionierende Fußgängerzone gibt, weil es viel Gastronomie gibt und ich finde es z. B. auch sehr gelungen, wie der Marktplatz umgestaltet wurde. Dass es einfach Möglichkeiten gibt, sich da aufzuhalten, zusammenzukommen, sich hinzusetzen. Das macht ja diese positive Stimmung in der Stadt aus. Anfangs, als ich hierhergekommen bin, habe ich immer ein bisschen geschmunzelt, dass die Soester ja so lokalpatriotisch sind. Aber ich bin jetzt voll auf Linie nach zehn Jahren (lacht). Ich genieße es auch so. Ich verstehe, warum man diese Stadt so liebt und warum man ihr auch selbst Gutes tun will, wo man nur kann. Was Soest, denke ich, auch ganz gut tut, ist, dass die Stadt so gut angebunden ist an das Ruhrgebiet und an andere Städte. Das war auch ein Grund, warum wir hierhergezogen sind. Und ich glaube das geht vielen so. Wir können nicht alle vor Ort arbeiten, aber man hat hier die Möglichkeit, gut zu einem auswärtigen Arbeitsplatz zu kommen. Das bringt natürlich auch ökonomische Kapazitäten, Bildung und Kultur nach Soest. Und das tut der Stadt sicherlich sehr gut. Soest ist natürlich auch ein Ort, der Touristen anzieht, was der Stadt ja auch guttut. Also Soest ist auch immer an die Welt angebunden.

Dann kommen wir schon zur letzten Frage. Was wünscht du dir für die Zukunft unserer Stadt?

Ich wünsche mir vor allem, dass Soest seinen Charakter bewahrt. Ich wünsche mir, dass die Fußgängerzone nicht ausstirbt, oder dass es gelingt, sie zu einem Ort zu transformieren, wo man weiterhin zusammenkommen kann. Ich sehe natürlich auch die Problematik. Es stört mich, ehrlich gesagt, wenn ein Zusammenkommen immer mit Geld ausgeben verknüpft sein soll. Es stört mich, dass die Meinung vorherrscht, eine Fußgängerzone ist nur belebt, wenn Geschäfte da sind. Das heißt, wenn die Leute ihr Geld ausgeben – können und auch müssen. Und das betrifft ja auch die Gastronomie. Und deswegen gefällt mir der Marktplatz so gut. Ich meine, dass öffentliche Orte so beibehalten oder umgestaltet werden müssen, dass die Menschen da zusammenkommen können, auch wenn sie keine großen finanziellen Kapazitäten haben. Ich sehe kulturelle Orte eben auch als solche, wo die Menschen zusammenkommen können, ohne Geld ausgeben zu müssen. Wir haben im Museum Wilhelm Morgner mit Raum Schroth auch jeden ersten Sonntag im Monat eintrittsfrei und auch Kinder und Jugendliche haben grundsätzlich immer freien Eintritt. Das ist mir auch ganz wichtig, dass dieser Zugang unabhängig vom Geldbeutel besteht. Weil ich es einfach so wichtig finde, dass Menschen zusammenkommen können. Und das ist immer gut, wenn das an etwas angeknüpft ist. Also, dass man in der Stadt sitzt und einfach beobachten kann, was sich abspielt und ins Gespräch kommt. Oder wenn man zusammen in eine Ausstellung geht oder eben auch ein Fest besucht, wie z. B. der Altstadtzauber – da war so eine besondere Stimmung in der Stadt. Alle waren so glücklich und es war einfach nur schön. Auch wenn man an die Parks denkt, z. B. an den Theodor-Heuss-Park. Da ist immer so viel los und das nicht nur im Sommer, eigentlich immer. Die Jugendlichen sitzen da auf den Bänken – klar, meist sind die dann alle am Handy, aber das ist doch in Ordnung. Da gibt es offenbar guten Empfang (lacht). In anderen Städten gibt es ja leider oftmals auch die Verhinderung von Aufenthalt in öffentlichen Räumen. Zum Beispiel, indem Bänke so gestaltet sind, dass man nicht drauf liegen oder lange drauf sitzen kann. Dass Orte absichtlich unattraktiv gestaltet werden, um gezielt Menschen fernzuhalten. Das ist für mich der Anfang von Ghettoisierung. Die Stadt und ihr Zentrum sind für Alle da.

Wenn ich einfach träume, würde ich mir für Soest eine autofreie Innenstadt wünschen. Ich weiß, dass es sehr schwierig und wahrscheinlich unmöglich ist das umzusetzen und ich kenne auch die Gründe dafür. Aber die Vorstellung, dass man sich hier in Soest als Fußgängerin und als Radfahrer sicher bewegen kann, die finde ich ziemlich gut und das würde natürlich auch dem Klima in Soest guttun. Ich wohne innerstädtisch und es gibt ja sehr enge Gassen und die Autos werden immer größer und kommen teilweise an den Fußgängern nicht mehr vorbei. Da wünsche ich mir schon sehr, dass Soest autofrei werden könnte.

Danke für das schöne und interessante Gespräch mit dir!

Das Gespräch führte Sophie Lindenstruth.