Ein Tag für den Kopf
Erstellt am: 27.11.2025
Wir durften dieses Jahr beim 5. Soester Tag für seelische Gesundheit dabei sein und haben die Gelegenheit genutzt, uns mit Apps auseinanderzusetzen, die Menschen bei ihrem Weg zu mentalem Wohlbefinden zu begleiten. Ein Aus- und Rückblick.
Das Thema psychische Gesundheit wird gemeinhin immer salonfähiger und verliert nach und nach sein Stigma. Umso erfreulicher ist es, dass zum Tag der seelischen Gesundheit, den alljährlich der Kreis Soest organisiert, zahlreiche Menschen zu Besuch waren, um sich mit diesem so wichtigen Thema näher zu beschäftigen. Stattgefunden hat das Event am Soester Kulturhaus Alter Schlachthof, wo die Gäste ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Infoständen und weiteren Angeboten wahrnehmen konnten.
Das Handy als Anfang
Sich mit der eigenen mentalen Gesundheit zu beschäftigen ist oft nicht einfach und vielen Menschen hilft es, in einem geschützten und privaten Rahmen die ersten Schritte zu gehen. Daher haben wir uns mit Mental Health Apps beschäftigt, einige ausprobiert und eine Übersicht erstellt, die die gängigsten Angebote auf einfache Weise miteinander vergleicht.
Im Schlachthof hatten wir zudem die Möglichkeit, die Besucherinnen und Besucher selbst die Apps testen zu lassen und dazu mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Viele sind von den teils hohen Kosten abgeschreckt, die viele Apps abrufen, bei anderen haben die kostenlosen Basisfunktionen aber dennoch einen positiven Eindruck hinterlassen.
Ein Überblick kann helfen
Um den Einstieg in das breite Feld von Mental Health Apps etwas übersichtlicher zu machen, haben wir eine Broschüre zu ganz verschiedenen Angeboten zusammengestellt. Vertreten ist ein breites Feld gängiger Apps, die von Achtsamkeits- und Meditationsanleitungen über Tagebücher und Beratungsangeboten hin zu Chatbots und spielerischer Selbstfürsorge in Form eines Tamagotchis reichen.
Nicht jedes Angebot trifft dabei ins Schwarze und daher ist es umso wichtiger, etwas zu finden, dass den eigenen Bedürfnissen entspricht. Natürlich können Apps nie die Beratung durch geschultes Personal oder Psychotherapeutinnen und -therapeuten ersetzen, aber sie können bei den ersten Schritten helfen und einen Beitrag dazu leisten, erste Hemmungen abzubauen.
Unsere Broschüre können sie hier runterladen.
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